Warum ich mir keine Talkshows über den Islam anschaue

29.09.2014 Die IZ-Blogger: Tarek Bärliner über die ständig wiederkehrenden Talk-Shows

Warum ich mir keine Talkshows über den Islam anschaue

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(iz). In immer kürzer auftretenden Abständen versorgen öffentlich-rechtliche Talkshowformate unser Spießbürgertum mit Schreckensszenarien rund um den Islam und die Muslime. „Planen menschenfressende Außerirdische von der Kanalisation Mekkas aus die Versklavung von Babykatzen?“ Eingeladen sind die Berufsexperten für alles, aber natürlich auch Muslime. Aber welche Muslime lädt man ein, wenn man über den Islam spricht? Richtig, diejenigen, die nicht repräsentativ für die Masse der Muslime sind.
 
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Es ist das altbewährte Spiel. Angst ist ein lukratives Mittel und der Markt liebt die Bedrohung durch das Undefinierte. Deswegen müssen wir auch ständig aufs Neue über alles sprechen beziehungsweise sprechen lassen. Es ist keine Überraschung, dass noch nie ein Gelehrter in den Runden saß, das könnte ja konstruktiv werden. Wer anwesend ist, fügt sich. Oder rebelliert und verliert. Das Schema zu durchbrechen, ist unmöglich, weil spätestens eine Woche später die Anne wieder Will. Irgendetwas mit Islam geht halt immer. Man stelle sich vor, man tausche „Islam“ mit „Christentum“ oder „Judentum“, da wäre eine Diskussion im Gange. Oder zumindest Aktion hinter den Kulissen.

Es hilft aber nicht ansatzweise, deshalb etwas selbstmitleidig zu werden und sich in die Opferrolle zu begeben. Längst hätten wir uns um juristische Vertretungen und eine funktionierende Lobby kümmern können. Derartige Hetze kann und muss angeklagt werden.

Durch die Unterteilung in „guter Muslim“ und „böser Muslim“ werden die „Millionen Muslime“ gezwungen, sich Randlagern anzuschließen. Denn so gut wie immer werden Extremisten als Vertreter präsentiert. Sowohl extrem Liberale, als auch extrem Radikale. Dass diese aber für nur einen minimalen Bruchteil der Muslime in Deutschland sprechen können, wird nicht erwähnt. Genauso wenig, wie viel die Muslime sich um positive Signale bemühen. Geht es um die Terrorgruppe IS, muss ein Freizeitprediger herhalten. Keiner kommt auf die Idee zur Debatte beizutragen, dass die muslimischen Gelehrten ununterbrochen im großen Stil den IS verurteilen. Es wird lieber politisch mit Laien ausdiskutiert.

Der Muslim muss nicken oder grimmig werden, das sind die ihm zugeschriebenen Rollen. Das Konstrukt der Sendung lässt ihm auch keine andere Möglichkeit. Mehr Schaden, als Nutzen? Der Prophet, Allahs Frieden und Segen auf ihm, sagte sinngemäß, dass von den Rechtgeleiteten keiner irregehen wird, außer demjenigen, der viel debattiert. Eine ständige Weisheit der Gelehrten war es, dass die Diskussion mit einem Jahil, übersetzt so viel wie Sturen, nie gewonnen werden kann.

Ebenso wichtig war es schon immer, sich vom Schädlichen und Verstörenden fernzuhalten. In der Vergangenheit gelang es mir nie, eine derartige Sendung ohne enorme Emotionalität zu verfolgen. Ein Blick auf die Facebook-Timeline während und nach dem Programm offenbart, dass es beinahe allen so geht. Warum also einschalten, wenn es vorhersehbar ist? Nein, dieses Mal ist es vielleicht anders. So wie es die 15 Male davor hätten anders sein können, aber nicht gewesen sind? 

Islam ist im Alltag. Solange der Muslim in seiner Nachbarschaft als ehrlicher Händler, vertrauenswürdiger Gesprächspartner, hilfsbereiter Freund und liebevoller Mitmensch bekannt ist, kann ihm keine Berichterstattung der Welt schaden. Zugleich sollte man sich hinterfragen, wenn man Hoffnungen in Massenmedien setzt. Es gibt unlängst muslimische Alternativen, die mit der nötigen Unterstützung ein erstzunehmendes Gegenbild bieten können. Veränderung entsteht aus der Mitte der Gesellschaft, hier sind unserer Aufgaben und hier sind unsere Augen und Ohren.
- See more at: http://www.islamische-zeitung.de/index.cgi?id=18401#sthash.fxwXNWz7.dpuf

29.09.2014 Die IZ-Blogger: Tarek Bärliner über die ständig wiederkehrenden Talk-Shows

Warum ich mir keine Talkshows über den Islam anschaue

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(iz). In immer kürzer auftretenden Abständen versorgen öffentlich-rechtliche Talkshowformate unser Spießbürgertum mit Schreckensszenarien rund um den Islam und die Muslime. „Planen menschenfressende Außerirdische von der Kanalisation Mekkas aus die Versklavung von Babykatzen?“ Eingeladen sind die Berufsexperten für alles, aber natürlich auch Muslime. Aber welche Muslime lädt man ein, wenn man über den Islam spricht? Richtig, diejenigen, die nicht repräsentativ für die Masse der Muslime sind.
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Es ist das altbewährte Spiel. Angst ist ein lukratives Mittel und der Markt liebt die Bedrohung durch das Undefinierte. Deswegen müssen wir auch ständig aufs Neue über alles sprechen beziehungsweise sprechen lassen. Es ist keine Überraschung, dass noch nie ein Gelehrter in den Runden saß, das könnte ja konstruktiv werden. Wer anwesend ist, fügt sich. Oder rebelliert und verliert. Das Schema zu durchbrechen, ist unmöglich, weil spätestens eine Woche später die Anne wieder Will. Irgendetwas mit Islam geht halt immer. Man stelle sich vor, man tausche „Islam“ mit „Christentum“ oder „Judentum“, da wäre eine Diskussion im Gange. Oder zumindest Aktion hinter den Kulissen.

Es hilft aber nicht ansatzweise, deshalb etwas selbstmitleidig zu werden und sich in die Opferrolle zu begeben. Längst hätten wir uns um juristische Vertretungen und eine funktionierende Lobby kümmern können. Derartige Hetze kann und muss angeklagt werden.

Durch die Unterteilung in „guter Muslim“ und „böser Muslim“ werden die „Millionen Muslime“ gezwungen, sich Randlagern anzuschließen. Denn so gut wie immer werden Extremisten als Vertreter präsentiert. Sowohl extrem Liberale, als auch extrem Radikale. Dass diese aber für nur einen minimalen Bruchteil der Muslime in Deutschland sprechen können, wird nicht erwähnt. Genauso wenig, wie viel die Muslime sich um positive Signale bemühen. Geht es um die Terrorgruppe IS, muss ein Freizeitprediger herhalten. Keiner kommt auf die Idee zur Debatte beizutragen, dass die muslimischen Gelehrten ununterbrochen im großen Stil den IS verurteilen. Es wird lieber politisch mit Laien ausdiskutiert.

Der Muslim muss nicken oder grimmig werden, das sind die ihm zugeschriebenen Rollen. Das Konstrukt der Sendung lässt ihm auch keine andere Möglichkeit. Mehr Schaden, als Nutzen? Der Prophet, Allahs Frieden und Segen auf ihm, sagte sinngemäß, dass von den Rechtgeleiteten keiner irregehen wird, außer demjenigen, der viel debattiert. Eine ständige Weisheit der Gelehrten war es, dass die Diskussion mit einem Jahil, übersetzt so viel wie Sturen, nie gewonnen werden kann.

Ebenso wichtig war es schon immer, sich vom Schädlichen und Verstörenden fernzuhalten. In der Vergangenheit gelang es mir nie, eine derartige Sendung ohne enorme Emotionalität zu verfolgen. Ein Blick auf die Facebook-Timeline während und nach dem Programm offenbart, dass es beinahe allen so geht. Warum also einschalten, wenn es vorhersehbar ist? Nein, dieses Mal ist es vielleicht anders. So wie es die 15 Male davor hätten anders sein können, aber nicht gewesen sind? 

Islam ist im Alltag. Solange der Muslim in seiner Nachbarschaft als ehrlicher Händler, vertrauenswürdiger Gesprächspartner, hilfsbereiter Freund und liebevoller Mitmensch bekannt ist, kann ihm keine Berichterstattung der Welt schaden. Zugleich sollte man sich hinterfragen, wenn man Hoffnungen in Massenmedien setzt. Es gibt unlängst muslimische Alternativen, die mit der nötigen Unterstützung ein erstzunehmendes Gegenbild bieten können. Veränderung entsteht aus der Mitte der Gesellschaft, hier sind unserer Aufgaben und hier sind unsere Augen und Ohren.
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Vom Jürgen Todenhöfer

Die westliche Führung plant neue Anti-Terrorstrategien. Hier 3 Tipps an

unsere Politiker, die wichtiger sind als NSA-Überwachung und ähnlich

rechtswidriger Schrott:

1.) HÖRT AUF, STÄNDIG MUSLIMISCHE ÖL-LÄNDER ZU

ÜBERFALLEN! Die Vorgängerorganisation des IS entstand direkt nach

Bush's Überfall auf den Irak. Ohne den 1000-fachen Terror des Bushkriegs

gäbe es den 'Islamischen Staat' nicht. Der ‘IS’ ist Bush's Baby.

2.) HÖRT AUF MUSLIMISCHE MITBÜRGER ALS MENSCHEN

2.KLASSE ZU BEHANDELN! Leute, die wie Pegida denken, treiben

dem 'Islamischen Staat' frustrierte Muslime aller Welt in Scharen zu.

Pegida & Co als Werber des ‘IS’ - dümmer geht's nimmer.

3.) NUR ARABER KÖNNEN DEN ‘IS’ STOPPEN. Eure Bomben

züchten nur noch mehr Terroristen. Setzt Euch lieber dafür ein, dass die

diskriminierten Sunniten des Irak und Syriens endlich fair ins politische

Leben ihres Landes integriert werden. Nur dann werden sie die

klammheimliche Unterstützung des ‘IS’ beenden, die der ‘IS’ zum

Überleben braucht wie Fische das Wasser. 2007 haben die gemäßigten

Sunniten des Irak den IS schon einmal vertrieben.

Liebe Freunde, die Gewalt, die uns jetzt entgegenschlägt, ist letztlich

unsere eigene Gewalt. Auch wenn unsere Politiker den Bumerang-Effekt

ihrer Kriege noch immer nicht verstehen wollen. Wenn der Westen den

Terrorismus erfolgreich bekämpfen will, muss er endlich bei sich selbst

anfangen. Euer JT

PS: Am Mittwoch seht Ihr hier auf Facebook um 18.00 Uhr exklusiv das

schonungsloseste Interview, das der ‘IS’ mir auf meiner Reise durch den

'Islamischen Staat' gegeben hat. Um 00.30 Uhr bringt dann RTL hierzu eine

25-minütige Sondersendung "Wer uns nicht anerkennt, den werden wir

töten"



VERSCHIEDENES-ERSTE OPFER BEI DER BERICHTERSTATTUNG ÜBER ISLAM “DIE WAHRHEIT”–KEINE GEZ STEUER !-BOYKOTIERT DIE “GEZ STEUER”


Islamophoben & Terroristen im Doppelpass gegen den Islam

Ursprünglich veröffentlicht auf 1. Wissen 2. Taten 3. Dawah :
Islamophoben gibt es in alllen Schattierungen, Rassen und Bereichen. Es gibt Wissenschaftler, sogenannte Islamexperten und es gibt Hooligans (HOGESA) unter ihnen. Manche von ihnen haben Verstand und andere unter ihnen nicht. Die mit Verstand, sind jene die wissentliche Täuschung betreiben und sie sind oft angeheuert worden, sie stehen hinter einer bestimmten, geplanten Agenda. Sie wollen die öffentliche Meinung beeinflussen und dies, um eine taktische und ideologische Beihilfe zu leisten. Dies geschieht, um geopolitische Pläne in den islamischen Ländern zu verwirklichen.
Aber sie stehen nicht alleine da. Das Übel der Terroristen und ihren Unterstützern auf Seiten der Muslime in den nicht-islamischen Ländern und ihre Taten der Ignoranz und das Ausleben ihrer Wünsche, die keinesfalls islamisch gerechterfigt sind, gibt den Islamophoben ihr nötiges Futter, um das Feuer gegen den Islam anzufachen. Die einen spielen den anderen Ball zu und diese Doppelpässe verhelfen zu einer ausgezeichneten Kooperation untereinander. Die Islamophoben können ohne die…
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Religionsmonitor: Zusammenhalten und mehr denn je interkulturelle Kontakte stärken!

Religionsmonitor: Zusammenhalten und mehr denn je interkulturelle Kontakte stärken!

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“Es ist besorgniserregend, dass weit mehr als die Hälfte aller Bundesbürger der Meinung sind, der Islam sei bedrohlich. Nach dem abscheulichen Anschlag in Paris müssen wir uns noch mehr Sorgen und Gedanken darüber machen, wie wir den sozialen Frieden fördern und Vorurteilen wirksam begegnen können”, so Mustafa Yeneroğlu, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich der Sonderauswertung “Islam” des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung vom Donnerstag. Yeneroğlu weiter:

“57 Prozent der Bundesbürger sind der Studie zufolge der Meinung, der Islam sei bedrohlich. 40 Prozent der Bundesbürger fühlen sich zudem durch Muslime wie Fremde im eigenen Land. Jeder Vierte will Muslimen sogar die Zuwanderung nach Deutschland verbieten.
Diese Befunde stimmen traurig und geben Anlass zur Sorge. Gerade vor dem Hintergrund des abscheulichen Anschlags in Paris müssen wir befürchten, dass die Ablehnung gegenüber Muslimen weiter steigen wird. Populisten wie ‘Pegida’ reiben sich bereits die Hände, um diesen Anschlag für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Genauso ist es mit Gewalttätern, die den Islam für ihre abscheulichen Taten instrumentalisieren. Das dürfen wir nicht zulassen. Entziehen wir ihnen den Boden. Hören wir auf, die Pariser Täter als ‘Islamisten’ zu bezeichnen oder ihre Taten im Kontext von Religion zu beurteilen und damit das Bild des Islams sowie der Muslime weiterhin negativ zu prägen, sondern nennen sie beim Namen: Terroristen! Wir haben alle vor den Fernsehern verfolgen können, dass diese Personen kein Anstand und Moral besitzen und genau dies setzt Religiosität unbedingt voraus.
Wir dürfen nicht zulassen, dass Populisten einen Keil in unsere Gesellschaft treiben. Wir sind fester Bestandteil dieser Gesellschaft und lassen uns nicht spalten. Wie aus der Studie klar hervorgeht, sind Muslime dem Staat und der Gesellschaft eng verbunden. Das müssen wir hervorheben und sichtbar machen. Gefordert sind wir alle. Daher rufen wir alle Menschen dazu auf, sich an Kundgebungen und Trauerfeiern solidarisch mit den Opfern zu zeigen und heute mehr denn je Kontakt zueinander zu suchen sowie interkulturelle Kontakte zu stärken.”

Freitags-Predigt vom 09.01.2015

Ursprünglich veröffentlicht auf Kommission Islam und Moscheen in Essen:
Bild: ctkirklees@stock.xchng
Thema:Der Koran, unsere Quelle der Rechtleitung
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, desBarmherzigen.
“Alif. Lam. Mim. Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.”1
Verehrte Geschwister!
Der Koran ist das letzte heilige Buch, das unserem Propheten Muhammed von unserem Herrn Allah offenbart wurde. Die Ansprechperson unseres heiligen Buches ist die ganze Menschheit, und die Sicherung der Glückseligkeit der Menschheit im Diesseits sowie im Jenseits ist dessen Ziel. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen wir den Koran lesen, ihn verstehen und seine Gebote und Verbote befolgen.
Der Zweck der Rezitation des Korans ist es, ihn zu verstehen, und ihn zu verstehen heißt, ihn anzuwenden, seine Vorschriften umzusetzen, seinen Weg entlang zu gehen; also den Koran auszuleben.
Der Dichter Mehmet Akif Ersoy hat dieses Thema in diesen Versen wie folgt thematisiert:
Entweder schlagen wir das Buch der geheiligten
Verse, schauen auf seine Seiten;
Oder pusten…
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KRM verurteilt Anschlag in Paris

Ursprünglich veröffentlicht auf Kommission Islam und Moscheen in Essen:
KRM verurteilt Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ in Paris
Köln, 07.01.2015: Der Koordinationsrat der Muslime verurteilt den feigen Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ in Paris, bei dem 12 Menschen getötet wurden, auf das Schärfste.
„Terror hat keinen Platz in irgendeiner Religion. Wir verurteilen diesen feigen Akt auf das Schärfste. Unser Beileid und tiefstes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.“, so Erol Pürlü, Sprecher des KRM.
Der Koordinationsrat der Muslime wurde im März 2007 von den vier großen Dachverbänden DITIB, VIKZ, Islamrat und ZMD gegründet. Er organisiert die Vertretung der Muslime in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft.
Quelle: Koordinationsrat der Muslime, www.koordinationsrat.de

Satte Kleinbürger

Ursprünglich veröffentlicht auf :
Im Sinne von Wilhelm Reich und Erich Fromm müssen wir daraus schließen: Unsere Gesellschaft hat ein Interesse an satten Kleinbürgern, dumpfen Mitläufern und an einem jederzeit auf möglichst beliebige Ziele ausrichtbaren Zerstörungspotential. Deshalb erzeugt sie massenhaft, nicht zuletzt per Erziehung und Medienmanipulation, die dazu passenden seelischen Störungen – und gefährdet so, was tatsächlich an demokratischen Errungenschaften aufgebaut wurde.
Aus: Andreas Peglau – Psychosoziale Wurzeln „rechter“ Bewegungen | Das Blättchen

Die Französische Revolution der Funke zur WeltRevolution

Ursprünglich veröffentlicht auf BildDung für das VOLK:
Rothschild Revolution

Freimaurerei als Wegbereiter der Weltrevolution 1789

Wo immer das Leben der Völker durch widervölkische Revolutionen erschüttert wurde, hat die Freimaurerei die Hand im Spiele gehabt, vorbereitend, durchführend und nutznießend.  Das Musterbeispiel einer Freimaurerrevolution ist die französische Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts.  Lassen wir über sie die Quellen sprechen.
So sagt der französische Hochgradmaurer Bernardin:
„Die Freimaurerei war es, die unsere Revolution vorbereitet hat, die größte von allen Volksheldengesängen, die die Weltgeschichte in ihren Jahrbüchern verzeichnet hat.  Und der Freimaurerei kommt die erhabene Ehre zu, diesem unvergesslichen Ereignis die Formen geliehen zu haben, in der ihre Grundsätze Fleisch geworden sind.“
Von 1772 bis 1789 arbeitete das Maurertum die große Revolution aus, die der Welt ein anderes Gesicht geben sollte.  Alsdann durchsetzten die Freimaurer die Volksmassen mit den Leitgedanken, die sie sich selbst zu eigen gemacht hatten.“ (Bericht aus der Vollsitzung der angesehenen Logen Paix es Union und La libre…
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Bin ich Charlie?

Ursprünglich veröffentlicht auf Ossiblock:
Nein. Obwohl mir das seit Tagen von allen Krawall-Muschi-Medien suggeriert wird. Es wirkt einfach nicht. Es nervt.
Ich bin dann doch lieber Odessa. Oder Libyen. Oder Irak. Oder Afghanistan. Oder Vietnam. Oder oder oder…
Aber am liebsten würde ich doch Odessa heißen. Dort wurden über 100 Menschen kaltblütig ermordet – die Polizei schaute zu. In den Medien wurde darüber nichts berichtet. Nur ein Haus wäre abgebrannt.
Jetzt aber geht es um Charlie. Meine Meinung: Es war eine gezielte Tötung. Von 12 Menschen. Hintergründe sind noch unklar werden immer unklar bleiben.
Aber die Krawall-Muschi-Medien – darunter auch die Nachdenkseiten- sprechen sofort von Mord und Terror.
Fragt doch mal diese schreibenden Krawall-Muschis, warum nur die US-Kuhjungen das Recht auf Tötung haben. Und bei allen anderen sprechen sie von Mord und Terror. Fragt sie doch mal, wodurch sie das unterscheiden können.
Ein wirklich schiefes Weltbild hat der westdeutsche Mainstream. Nun…
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Terror lebt vom Timing. Inszenierter Terror erst recht.

Ein sehr guter Artikel von KenFM!
Also Hut ab von uns. Er leistet Momentan sehr wichtige Arbeit. Man muss nicht immer einer Meinung sein aber er hat es trotz der Länge des Textes sehr gut auf den Punkt gebracht.
Terror lebt vom Timing. Inszenierter Terror erst recht.</p>
<p>Wer in Paris zwölf Menschen in der Redaktion der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ kaltblütig erschossen hat, wissen wir nicht wirklich. Alles, was wir von Massenmedien spontan vermittelt bekommen, ist, dass wohl klar ist, wer es gewesen sein müsste:</p>
<p>Radikale Muslime.</p>
<p>In den ersten Minuten will die Polizei bereits die Identität von zwei der Männer geklärt haben.<br />
Zwei Brüder aus Algerien mit Französischen Pässen. Einer der beiden soll 2008 schon mal vor Gericht gestanden haben. Das schreibt zumindest der „Focus“, und verweist dabei auf die „Welt“.</p>
<p><a href=http://www.focus.de/politik/ausland/anschlag-auf-charlie-hebdo-im-live-ticker-terroralarm-in-paris-nach-anschlag-auf-satirezeitung-mit-zwoelf-toten_id_4388855.html Folgt man dem Link, stellt sich heraus, dass es sich lediglich um einen Twitter-Eintrag auf dem privaten Profil eines "Welt"-Journalisten handelt, der wiederum keinerlei Quellen angibt.
So wird aus einem simplen Tweet ein als Quelle dienender Beitrag der „Welt“, auf den sich der Focus bezieht. Aber diese Form journalistischer Fahrlässigkeit ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass es sich in Paris um muslimische Attentäter handeln soll.
Das passt. Schließlich sollen die bewaffneten und vermummten Männer während ihrer Tat den Satz ausgerufen haben: „Wir haben den Propheten gerächt“. In perfektem Französisch.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/charlie-hebdo-in-paris-der-tag-des-terrors-a-1011791.html
Zudem wurde die Redaktion eines Satiremagazins überfallen, das schon in der Vergangenheit mehrfach mit seinen Beiträgen über den Islam und dessen Propheten Mohammed Muslime provoziert hatte. Aus diesem Grund stand die Redaktion in Paris auch während des Anschlages unter Polizeischutz. Der war wohl nicht ausreichend. Zwei Polizisten starben im Kugelhagel, zehn Redakteure des Magazins wurden quasi hingerichtet.
Was auffällt ist, dass auch dieses Verbrechen schon geklärt zu sein scheint, bevor die Ermittler eine SoKo zusammenstellen konnten. Es müssen Moslems gewesen sein. Genau wie am 11. September 2001.
New York wie Paris wurden nach eigenen Angaben völlig überrascht, und dennoch ist in beiden Fällen immer schon Minuten nach den Anschlägen glasklar, in welchem Milieu die Täter zu finden sein müssen.
Ähnlich wie bei 9/11 hatte die Polizei wieder echtes Glück. Einer der Attentäter verlor seinen Ausweis! Diesmal im Fluchtwagen!
http://www.n-tv.de/politik/22-36-Polizei-findet-Personalausweis-in-Fluchtwagen-article14272651.html
Wer nimmt seinen Personalausweis mit wenn er plant Menschen im grossen Stil zu erschießen? Nur Radikale Moslems.
Leute wie Satam al-Suqami. Sein Ausweis segelte am 11. September 2001 völlig unbeschädigt auf den Boden von New York City. 100 Meter nördlich der Zwillingstürme. Gegen die Flugrichtung von Flug 11.
http://www.hintergrund.de/201309112799/hintergrund/11-september-und-die-folgen/911-perfektes-drehbuch-schlechter-film.html
Er hatte die Kollision mit einem WTC 1 Turm überlebt. War der Explosion der Maschine entkommen und wurde nicht unter den Trümmern begraben. Das alles sind Informationen die uns die Massenmedien bis heute als harte Fakten verkaufen.
Schuldig bei Verdacht! Damit kann man mit Sicherheit die Emotionen der Massen deckeln und den enormen Druck auf die ermittelnden Behörden absenken, aber der Wahrheit tut man damit keinen gefallen.
Auffällig ist, dass der Anschlag in Paris, angeblich ausgeführt durch radikale Moslems, zu einer Zeit stattfindet, in der Frankreich massiv nach Rechts gerückt ist.
Die Partei Front National, FN, angeführt durch Marine le Pen, macht in Frankreich maximal Boden gut. Gegen die FN ist die NPD ein Kindergartenverein. Was beide eint, sind markige Sprüche gegenüber Ausländern, von denen es in Frankreich dank seiner Kolonialgeschichte deutlich mehr mit afrikanischem Hintergrund gibt.
http://www.faz.net/aktuell/politik/europawahl/europawahl-2014-front-national-gewinnt-in-frankreich-12957984.html
Frankreich führt u.a. in Mali unter der falschen Flagge des „Humanismus“, powered by Kampftruppen, Kolonialkriege, die u.a. dafür sorgen, dass die Französische Atomindustrie an den Grundstoff Yellow Cake kommt.
http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/a-879615-3.html
Federführend in der Berichterstattung ist aktuell „Le Monde“. Die Gazette gehört unter anderem Mathieu Pigass, dem Vize-Präsidenten von Lazard-Europe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Le_Monde
Lazard Europe ist ein Ableger von Lazard einer der weltweit grössten US-Investmentbanken mit Büros in 24 Ländern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lazard
Eine US-Investmentbank hat also massgeblichen Einfluss auf das, was der Franzose aus einem der wichtigsten französischen Zeitungen über das Leben in Frankreich erfährt. Und welche Schlüsse er im Anschluss zieht. Schlüsse die zu einer amerikanischen Anti-Terror-Doktrin passen müssen?
Die grosse Konkurrenz zu „Le Monde“ , sprich „Le Figaro“ gehört dem Rüstungskonzern Dassault! Der weitere 70 Blätter kontrolliert!
Wenn Serge Dassault keinen Druck macht, lässt er Kampfflugzeuge bauen, Mirage, oder ist Mitglied der rechtskonservativen Partei UMP.
http://de.wikipedia.org/wiki/Serge_Dassault
Er ist der drittreichste AKTIVE Politiker der Welt. Und fünfreichster Mann Frankreichs.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/serge-dassault-macht-und-machenschaften-12744861.html
Die Frage die im Raum steht: Wie unabhängig ist die Presse in Frankreich wirklich?
Wer sich z.B permanent auf dem afrikanischem Kontinent militärisch engagiert, z.B mit Dassault Produkten,
http://de.wikipedia.org/wiki/Dassault_Aviation.
und dabei billigend in Kauf nimmt, dass dort ganze Landstriche von Terrormilizen beherrscht werden, mit denen die Industrie dann dealt, indem sie z.B. Waffen liefert und Uran exportiert, muss sich nicht wundern, wenn es zu Völkerwanderungen in das Verursacherland kommt. Diese Menschen sind oft extrem arm, ungebildet und damit anfällig für Rache. Religion, egal welche, ist dabei nur der Wirt.
Das alles aber wird auch in Frankreich komplett ausgespart, wenn es um angeblichen islamischen Terror geht. Fakt ist: Die NATO mordet auch im Auftrag Frankreichs jeden Tag.
Ist die NATO ein Christliches Militärbündnis? Verteidigt sie nicht westliche Werte? Also vor allem christlich-jüdische? Wer so etwas formulieren würde, wäre reif für die Anstalt.
Lassen wir also die Kirche im Dorf und uns nicht benutzen. Denn wir werden benutzt. Die Bilder vom Schlachten in Paris sind brutal, aber sie sollen nicht der sachlichen Aufklärung dienen. Sie sollen die Menschen in einen latente Hysterie versetzen. Wir kennen diese Mechanik von 9/11.
Jetzt kann die Regierung in Frankreich erstens von inneren Problemen ablenken, da sie einen Ersatzfeind kreiert. Zudem kann sie „vorübergehend“ Sondergesetze und Sondermaßnahmen durchwinken, die nicht nur Asylbewerber oder Ausländer in Frankreich betreffen, sondern die überwiegende Zahl aller Franzosen, die weder das eine noch das andere sind.
Wem nützt dieser Anschlag? Gerade jetzt?
Wir wissen aus der dunklen Geschichte der NATO, da sie selber über 40 Jahre unzählige Terroranschläge selber durchführte, oder aber ausführen lies. Durch dritte. .Z.B. einschlägig bekannte Neonazis und Rechtsradikale. Dabei gingen die Täter oft mit der selben Brutalität vor wie jetzt in Paris.
Das alles kann man nachlesen im Standardwerk des Schweizer Historikers Dr.Daniele Ganser: „NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung in Europa.
http://www.danieleganser.ch/monografien.html
Fakt ist: Die Täter in Paris agierten wie Profis. Sie hatten keine spontane Idee, sondern führten einen solide geplanten Anschlag aus. Sie bewegten sich wie ausgebildete Special Forces. Sie kamen, töteten und gingen. Ohne Emotionen. Aber eben auch so, dass sie vermieden, gar keine Spuren zu hinterlassen.
Hier liegt der Hase im Pfeffer. Hätte es eine Autobombe nicht auch getan? Musste man kamerakompatibel den Dirty Harry machen? Ja – wenn man es darauf angelegt hat, die maximale Schockwirkung bei den Massen hervorzurufen.
Der Anschlag von Paris war, genau wie der in NYC, in einer Form dargeboten, die perfekt geeignet ist, um sie im TV zu zeigen.
Der Anschlag des rechtsradikalen Breivik in Norwegen kam dagegen komplett ohne Kamera aus. Breivik war Christ und gab vor, für christliche Werte getötet zu haben. Seine Tat forderte 77 Opfer, die Meisten Kinder und Jugendliche.
http://de.wikipedia.org/wiki/Anschläge_in_Norwegen_2011
Wer genau hinsieht stellt fest, dass angeblich durch radikale Moslems ausgeführte Terroranschläge immer nach einem Muster verlaufen. Die Täter achten darauf, dass man ihr Tun später medial optimal verwerten kann, während wenn Christen Morden, Kameras nur selten eine Rolle spielen. Warum ist das so?
Terror kann nur dann seine eigentliche Wirkung entfalten, wenn man ihn in unseren Massenmedien entsprechend aufbläst. Das Ziel sind nicht die gezeigten Opfer, das Ziel sind Wir. Die Konsumenten der Nachrichten.
Man geht kein Risiko ein, wenn man heute formuliert, dass Paris einen Streubombeneffekt in ganz Europa haben wird. Paris wird auf den nächsten Demoplakaten von PEGIDA eine Rolle spielen. Paris wird auf den PEGIDA-Bühnen kommenden Montag eine ziemliche Rolle spielen.
Passt!
Stimmt. Passt. Nur was auch passt ist die Erkenntnis, dass es in der Politik und damit in der Geschichte keine Zufälle gibt. Gustave le Bon, der große französische Ethnologe und Soziologe, lag schon vor über 100 Jahren verdammt richtig, als er schrieb:
Die Massen urteilen gar nicht oder falsch. Die Urteile, die die Massen annehmen, sind nur aufgedrängte, niemals geprüfte Urteile.
Auch bei der MH17 stand unmittelbar nach der Tat fest, dass es nur der Russe gewesen sein kann. Der SPIEGEL entwarf das Cover „Stoppt Putin jetzt“ und nutze die zivilen Opfer als Kulisse. Damit suggerierte das Blatt, Putin wäre es gewesen.

Bis heute wissen wir nicht, wer es war. Die Black-Box-Daten bleiben verschlossen. Stört das wen? Die Russen sind jetzt, wenn auch nur vorübergehend, Staatsfeind Nr.1. Und diesen Staatsfeind will man nicht sehen. Auch nicht obwohl er seinerzeit Auschwitz befreite.
2015 feiert man diese Befreiung ohne die Befreier! Russen verboten!
http://sicht-vom-hochblauen.de/auschwitz-gedenken-an-die-befreiung-ohne-die-befreier/
Parallel dazu sind die Massen auch in der BRD im Moment der Meinung, wir hätten es mit einer Islamisierung des Abendlandes zu tun. Dabei müsste nicht vor der völlig erfundenen Islamisierung gewarnt werden, sondern vor der tatsächlichen Amerikanisierung Europas.
PEGIDA müsste PEGADA heißen.
Nicht die radikalen Moslems sind eine Gefahr für den sozialen Frieden der Massen, sondern der längst installierte Überwachungsapparat der NSA.
Nicht eine Hand voll IS-Terroristen, die wieder zurück nach Europa kommen, weil ihnen der Orient zu heiß geworden ist, sind eine Gefahr für den Weltfrieden, sondern die Idee, amerikanische Atomwaffen in der BRD modernisieren zu wollen und in der BRD neben Ramstein und Stuttgart einen weiteren Brückenkopf des NATO-Terrors installieren zu wollen. In Kalkar.
http://www.sopos.org/aufsaetze/4f771b821cb85/1.phtml
Wir, der Westen, wir, die NATO, wir, die BRD, morden jeden Tag „im Auftrag des Herren“ tausende Menschen im Nahen Osten und Afrika. Diese Menschen sind Moslems. Aber erst wir machen aus ihnen Radikale. NATO-Angriffskriege produzieren Terrorristen.
Statistisch aber wird man in Europa eher vom Blitz getroffen, als dass man von einem Spinner mit Koran im Gepäck gemeuchelt wird. Von 219 Anschlägen 2013 in Europa waren nur SECHS, religiös motiviert. Wer das sagt? Europol! Warum ist das kein Thema bei uns? In „unseren“ „freien“ Medien?
http://kurier.at/politik/eu/europol-statistik-2013-immer-mehr-terroranschlaege-in-europa/10.507.295
Weil es eben nicht passt in die von den USA gepushte Agenda des Herrn Huntington. Clash of Zivilisations.
http://www.hks.harvard.edu/fs/pnorris/Acrobat/Huntington_Clash.pdf
Die Hysterie gegen den angeblichen Dauerterror durch DEN Islamist – ist Mist. Aber die von den Medien verkündete Tatsache hat auch ihre Vorteile. Wer es versteht, eine – oder besser seine – Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, kann sie im Anschluss wieder fester an die Kette der gelenkten Demokratie legen.
Die Massen rebellieren. Überall. Auch ohne die Angst durch islamischen Terror. Hier liegt die eigentliche Gefahr. Für die Eliten, denn die Demokratie gehört ihnen.
Es sind ihre Figuren, die uns in den Arenen der Demokratie, den Parlamenten, erklären, was jetzt zu tun sei. Vorübergehend. Und immer Alternativlos.
„Demokratie ist dann wieder hergestellt, wenn sich die Regierung in den Händen der Reichen befindet!“
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Terror lebt vom Timing. Inszenierter Terror erst recht.
Wer in Paris zwölf Menschen in der Redaktion der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ kaltblütig erschossen hat, wissen wir nicht wirklich. Alles, was wir von Massenmedien spontan vermittelt bekommen, ist, dass wohl klar ist, wer es gewesen sein müsste:
Radikale Muslime.
In den ersten Minuten will die Polizei bereits die Identität von zwei der Männer geklärt haben.
Zwei Brüder aus Algerien mit Französischen Pässen. Einer der beiden soll 2008 schon mal vor Gericht gestanden haben. Das schreibt zumindest der „Focus“, und verweist dabei auf die „Welt“.
http://www.focus.de/…/anschlag-auf-charlie-hebdo-im-live-ti…
Folgt man dem Link, stellt sich heraus, dass es sich lediglich um einen Twitter-Eintrag auf dem privaten Profil eines “Welt”-Journalisten handelt, der wiederum keinerlei Quellen angibt.
https://twitter.com/FlorianFlade/status/552921014393655297
So wird aus einem simplen Tweet ein als Quelle dienender Beitrag der „Welt“, auf den sich der Focus bezieht. Aber diese Form journalistischer Fahrlässigkeit ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass es sich in Paris um muslimische Attentäter handeln soll.
Das passt. Schließlich sollen die bewaffneten und vermummten Männer während ihrer Tat den Satz ausgerufen haben: „Wir haben den Propheten gerächt“. In perfektem Französisch.
http://www.spiegel.de/…/charlie-hebdo-in-paris-der-tag-des-…
Zudem wurde die Redaktion eines Satiremagazins überfallen, das schon in der Vergangenheit mehrfach mit seinen Beiträgen über den Islam und dessen Propheten Mohammed Muslime provoziert hatte. Aus diesem Grund stand die Redaktion in Paris auch während des Anschlages unter Polizeischutz. Der war wohl nicht ausreichend. Zwei Polizisten starben im Kugelhagel, zehn Redakteure des Magazins wurden quasi hingerichtet.
Was auffällt ist, dass auch dieses Verbrechen schon geklärt zu sein scheint, bevor die Ermittler eine SoKo zusammenstellen konnten. Es müssen Moslems gewesen sein. Genau wie am 11. September 2001.
New York wie Paris wurden nach eigenen Angaben völlig überrascht, und dennoch ist in beiden Fällen immer schon Minuten nach den Anschlägen glasklar, in welchem Milieu die Täter zu finden sein müssen.
Ähnlich wie bei 9/11 hatte die Polizei wieder echtes Glück. Einer der Attentäter verlor seinen Ausweis! Diesmal im Fluchtwagen!
http://www.n-tv.de/…/22-36-Polizei-findet-Personalausweis-i…
Wer nimmt seinen Personalausweis mit wenn er plant Menschen im grossen Stil zu erschießen? Nur Radikale Moslems.
Leute wie Satam al-Suqami. Sein Ausweis segelte am 11. September 2001 völlig unbeschädigt auf den Boden von New York City. 100 Meter nördlich der Zwillingstürme. Gegen die Flugrichtung von Flug 11.
http://www.hintergrund.de/…/911-perfektes-drehbuch-schlecht…
Er hatte die Kollision mit einem WTC 1 Turm überlebt. War der Explosion der Maschine entkommen und wurde nicht unter den Trümmern begraben. Das alles sind Informationen die uns die Massenmedien bis heute als harte Fakten verkaufen.
Schuldig bei Verdacht! Damit kann man mit Sicherheit die Emotionen der Massen deckeln und den enormen Druck auf die ermittelnden Behörden absenken, aber der Wahrheit tut man damit keinen gefallen.
Auffällig ist, dass der Anschlag in Paris, angeblich ausgeführt durch radikale Moslems, zu einer Zeit stattfindet, in der Frankreich massiv nach Rechts gerückt ist.
Die Partei Front National, FN, angeführt durch Marine le Pen, macht in Frankreich maximal Boden gut. Gegen die FN ist die NPD ein Kindergartenverein. Was beide eint, sind markige Sprüche gegenüber Ausländern, von denen es in Frankreich dank seiner Kolonialgeschichte deutlich mehr mit afrikanischem Hintergrund gibt.
http://www.faz.net/…/europawahl-2014-front-national-gewinnt…
Frankreich führt u.a. in Mali unter der falschen Flagge des „Humanismus“, powered by Kampftruppen, Kolonialkriege, die u.a. dafür sorgen, dass die Französische Atomindustrie an den Grundstoff Yellow Cake kommt.
http://www.manager-magazin.de/…/weltwirtsch…/a-879615-3.html
Federführend in der Berichterstattung ist aktuell „Le Monde“. Die Gazette gehört unter anderem Mathieu Pigass, dem Vize-Präsidenten von Lazard-Europe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Le_Monde
Lazard Europe ist ein Ableger von Lazard einer der weltweit grössten US-Investmentbanken mit Büros in 24 Ländern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lazard
Eine US-Investmentbank hat also massgeblichen Einfluss auf das, was der Franzose aus einem der wichtigsten französischen Zeitungen über das Leben in Frankreich erfährt. Und welche Schlüsse er im Anschluss zieht. Schlüsse die zu einer amerikanischen Anti-Terror-Doktrin passen müssen?
Die grosse Konkurrenz zu „Le Monde“ , sprich „Le Figaro“ gehört dem Rüstungskonzern Dassault! Der weitere 70 Blätter kontrolliert!
Wenn Serge Dassault keinen Druck macht, lässt er Kampfflugzeuge bauen, Mirage, oder ist Mitglied der rechtskonservativen Partei UMP.
http://de.wikipedia.org/wiki/Serge_Dassault
Er ist der drittreichste AKTIVE Politiker der Welt. Und fünfreichster Mann Frankreichs.
http://www.faz.net/…/serge-dassault-macht-und-machenschafte…
Die Frage die im Raum steht: Wie unabhängig ist die Presse in Frankreich wirklich?
Wer sich z.B permanent auf dem afrikanischem Kontinent militärisch engagiert, z.B mit Dassault Produkten,
http://de.wikipedia.org/wiki/Dassault_Aviation.
und dabei billigend in Kauf nimmt, dass dort ganze Landstriche von Terrormilizen beherrscht werden, mit denen die Industrie dann dealt, indem sie z.B. Waffen liefert und Uran exportiert, muss sich nicht wundern, wenn es zu Völkerwanderungen in das Verursacherland kommt. Diese Menschen sind oft extrem arm, ungebildet und damit anfällig für Rache. Religion, egal welche, ist dabei nur der Wirt.
Das alles aber wird auch in Frankreich komplett ausgespart, wenn es um angeblichen islamischen Terror geht. Fakt ist: Die NATO mordet auch im Auftrag Frankreichs jeden Tag.
Ist die NATO ein Christliches Militärbündnis? Verteidigt sie nicht westliche Werte? Also vor allem christlich-jüdische? Wer so etwas formulieren würde, wäre reif für die Anstalt.
Lassen wir also die Kirche im Dorf und uns nicht benutzen. Denn wir werden benutzt. Die Bilder vom Schlachten in Paris sind brutal, aber sie sollen nicht der sachlichen Aufklärung dienen. Sie sollen die Menschen in einen latente Hysterie versetzen. Wir kennen diese Mechanik von 9/11.
Jetzt kann die Regierung in Frankreich erstens von inneren Problemen ablenken, da sie einen Ersatzfeind kreiert. Zudem kann sie „vorübergehend“ Sondergesetze und Sondermaßnahmen durchwinken, die nicht nur Asylbewerber oder Ausländer in Frankreich betreffen, sondern die überwiegende Zahl aller Franzosen, die weder das eine noch das andere sind.
Wem nützt dieser Anschlag? Gerade jetzt?
Wir wissen aus der dunklen Geschichte der NATO, da sie selber über 40 Jahre unzählige Terroranschläge selber durchführte, oder aber ausführen lies. Durch dritte. .Z.B. einschlägig bekannte Neonazis und Rechtsradikale. Dabei gingen die Täter oft mit der selben Brutalität vor wie jetzt in Paris.
Das alles kann man nachlesen im Standardwerk des Schweizer Historikers Dr.Daniele Ganser: „NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung in Europa.
http://www.danieleganser.ch/monografien.html
Fakt ist: Die Täter in Paris agierten wie Profis. Sie hatten keine spontane Idee, sondern führten einen solide geplanten Anschlag aus. Sie bewegten sich wie ausgebildete Special Forces. Sie kamen, töteten und gingen. Ohne Emotionen. Aber eben auch so, dass sie vermieden, gar keine Spuren zu hinterlassen.
Hier liegt der Hase im Pfeffer. Hätte es eine Autobombe nicht auch getan? Musste man kamerakompatibel den Dirty Harry machen? Ja – wenn man es darauf angelegt hat, die maximale Schockwirkung bei den Massen hervorzurufen.
Der Anschlag von Paris war, genau wie der in NYC, in einer Form dargeboten, die perfekt geeignet ist, um sie im TV zu zeigen.
Der Anschlag des rechtsradikalen Breivik in Norwegen kam dagegen komplett ohne Kamera aus. Breivik war Christ und gab vor, für christliche Werte getötet zu haben. Seine Tat forderte 77 Opfer, die Meisten Kinder und Jugendliche.
http://de.wikipedia.org/wiki/Anschläge_in_Norwegen_2011
Wer genau hinsieht stellt fest, dass angeblich durch radikale Moslems ausgeführte Terroranschläge immer nach einem Muster verlaufen. Die Täter achten darauf, dass man ihr Tun später medial optimal verwerten kann, während wenn Christen Morden, Kameras nur selten eine Rolle spielen. Warum ist das so?
Terror kann nur dann seine eigentliche Wirkung entfalten, wenn man ihn in unseren Massenmedien entsprechend aufbläst. Das Ziel sind nicht die gezeigten Opfer, das Ziel sind Wir. Die Konsumenten der Nachrichten.
Man geht kein Risiko ein, wenn man heute formuliert, dass Paris einen Streubombeneffekt in ganz Europa haben wird. Paris wird auf den nächsten Demoplakaten von PEGIDA eine Rolle spielen. Paris wird auf den PEGIDA-Bühnen kommenden Montag eine ziemliche Rolle spielen.
Passt!
Stimmt. Passt. Nur was auch passt ist die Erkenntnis, dass es in der Politik und damit in der Geschichte keine Zufälle gibt. Gustave le Bon, der große französische Ethnologe und Soziologe, lag schon vor über 100 Jahren verdammt richtig, als er schrieb:
Die Massen urteilen gar nicht oder falsch. Die Urteile, die die Massen annehmen, sind nur aufgedrängte, niemals geprüfte Urteile.
Auch bei der MH17 stand unmittelbar nach der Tat fest, dass es nur der Russe gewesen sein kann. Der SPIEGEL entwarf das Cover „Stoppt Putin jetzt“ und nutze die zivilen Opfer als Kulisse. Damit suggerierte das Blatt, Putin wäre es gewesen.
https://benschreibt.files.wordpress.com/2014/08/42371_2.jpg
Bis heute wissen wir nicht, wer es war. Die Black-Box-Daten bleiben verschlossen. Stört das wen? Die Russen sind jetzt, wenn auch nur vorübergehend, Staatsfeind Nr.1. Und diesen Staatsfeind will man nicht sehen. Auch nicht obwohl er seinerzeit Auschwitz befreite.
2015 feiert man diese Befreiung ohne die Befreier! Russen verboten!
http://sicht-vom-hochblauen.de/auschwitz-gedenken-an-die-b…/
Parallel dazu sind die Massen auch in der BRD im Moment der Meinung, wir hätten es mit einer Islamisierung des Abendlandes zu tun. Dabei müsste nicht vor der völlig erfundenen Islamisierung gewarnt werden, sondern vor der tatsächlichen Amerikanisierung Europas.
PEGIDA müsste PEGADA heißen.
Nicht die radikalen Moslems sind eine Gefahr für den sozialen Frieden der Massen, sondern der längst installierte Überwachungsapparat der NSA.
Nicht eine Hand voll IS-Terroristen, die wieder zurück nach Europa kommen, weil ihnen der Orient zu heiß geworden ist, sind eine Gefahr für den Weltfrieden, sondern die Idee, amerikanische Atomwaffen in der BRD modernisieren zu wollen und in der BRD neben Ramstein und Stuttgart einen weiteren Brückenkopf des NATO-Terrors installieren zu wollen. In Kalkar.
http://www.sopos.org/aufsaetze/4f771b821cb85/1.phtml
Wir, der Westen, wir, die NATO, wir, die BRD, morden jeden Tag „im Auftrag des Herren“ tausende Menschen im Nahen Osten und Afrika. Diese Menschen sind Moslems. Aber erst wir machen aus ihnen Radikale. NATO-Angriffskriege produzieren Terrorristen.
Statistisch aber wird man in Europa eher vom Blitz getroffen, als dass man von einem Spinner mit Koran im Gepäck gemeuchelt wird. Von 219 Anschlägen 2013 in Europa waren nur SECHS, religiös motiviert. Wer das sagt? Europol! Warum ist das kein Thema bei uns? In „unseren“ „freien“ Medien?
http://kurier.at/…/europol-statistik-2013-immer-…/10.507.295
Weil es eben nicht passt in die von den USA gepushte Agenda des Herrn Huntington. Clash of Zivilisations.
http://www.hks.harvard.edu/…/p…/Acrobat/Huntington_Clash.pdf
Die Hysterie gegen den angeblichen Dauerterror durch DEN Islamist – ist Mist. Aber die von den Medien verkündete Tatsache hat auch ihre Vorteile. Wer es versteht, eine – oder besser seine – Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, kann sie im Anschluss wieder fester an die Kette der gelenkten Demokratie legen.
Die Massen rebellieren. Überall. Auch ohne die Angst durch islamischen Terror. Hier liegt die eigentliche Gefahr. Für die Eliten, denn die Demokratie gehört ihnen.
Es sind ihre Figuren, die uns in den Arenen der Demokratie, den Parlamenten, erklären, was jetzt zu tun sei. Vorübergehend. Und immer Alternativlos.
„Demokratie ist dann wieder hergestellt, wenn sich die Regierung in den Händen der Reichen befindet!“
Winston Churchill.

Auch die Angst der Muslime muss erhört werden!

Islamfeindlichkeit

Auch die Angst der Muslime muss erhört werden!

Seit Wochen versuchen Politiker und Medien quer durch alle ideologischen Gräben den Pegida-Demonstranten zu verstehen. Aber wer erhört die Angst der Menschen, die seit Monaten Objekt von Beleidigungen, Hetze, Vorurteilen und Übergriffen sind. Wer versteht die Muslime in Deutschland?
04.01.2015 , von
angst
Foto: Flickr / Bryan Rosengrant
Seit Wochen versuchen Politiker und Medien quer durch alle ideologischen Gräben den Pegida-Demonstranten zu verstehen. Auch wenn sich die Bundeskanzlerin in ihrer Neujahresansprache klar gegen die Pegida-Bewegung positioniert hat, werden rund um die Wünsche und Ängste der Demonstranten, besonders aus dem bürgerlichen Lager, verständnisvolle Stimmen laut.
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) behauptetete erst gestern die antiislamischen Demonstranten seien nicht rassistisch und warnte vor ihrer Ausgrenzung. Viele hätten Angst wegen den Hilfen für Flüchtlinge zu kurz zu kommen, man dürfe nicht über die Ängste dieser Leute hinwegsehen.
Das die CSU nicht weit von dieser These der „zu kurz kommenden Bürger” entfernt liegt, beweisen die rechtspopulistischen Vorstöße der letzten Tage. Scheinbar will die CSU die rechten Sumpfgebiete nicht kampflos den mit ihr konkurrierenden Rechtspopulisten überlassen.
Doch Meldungen, wie wir sie vorgestern in der „TAZ“ lesen durften, in der über eine 15-jährige Migrantin berichtet wird, die durch Pegida-Demonstranten unter dem Applaus von Passanten in einem Einkaufszentrum attackiert wurde, zeigen unverhüllt das rassistische Gesicht der Bewegung.
Nicht nur der Applaus der Passanten weckt Assozationen, sondern auch die Polizei, die sich geweigert haben soll, den Vorfall aufzunehmen, zeigt, wie mit rassistischen Gewalttaten institutionell in manchen Regionen immer noch umgegangen wird.
Die Meldung, die im zweiten Neujahrstag in der Pforzheimer Zeitung erschienen ist, macht indes den medialen Umgang mit diesem Thema deutlich. „Alkoholisierte“ Personen wollten Döner haben, weil sie keinen bekamen endetet ein Streit unter beiden alkoholisierten Parteien mit einer „Messerstecherei“. So einfach kann eine Nachrichtenmeldung sein. Wären da nicht die türkischen Nachrichtenagenturen, die über Rechtsradikale berichteten, die mit einem „Hitlergruß“ und „Scheiß Türken“- Geschrei den Dönerladen gestürmt hatten, würde auch die Welt in Pforzheim heile aussehen.
Es gibt auch „andere” besorgte Bürger
Das sind nur einige Fälle der letzten Tage, die uns, abseits der rechtspopulistischen Verständnisoffensiven, verdeutlichen sollten, dass es hierzulande auch andere besorgte Menschen gibt, über deren Ängste und Sorgen sich Politiker und Medien auch Gedanken machen sollten.
Viele dieser Bürger islamischen Glaubens, die zum Großteil auch deutsche Staatsangehörige sind, fühlen sich, durch die besorgniserregenden Entwicklungen der letzten Monate, mittlerweile auch als „Fremde im eigenen Land”.
Sie bekommen allmählich das Gefühl, dass „Wir sind das Volk” schreiende Massen mehr Verständnis bekommen als ruhig zu Hause sitzende Bürger.
Der bislang beispiellose Aufruf hiesiger Migrantenorganisationen an der morgigen Kölner Gegendemo teilzunehmen, sollte ein Weckruf an die Politik sein. Sie sollten sich daran erinnern, das die Muslime auch zu diesem Volk gehören.
Denn nichts anderes als die Muslime sind es, die als Fremdlinge betrachtet, diffamiert, ausgegrenzt, beleidigt und stellenweise attackiert werden. Sie sind die täglichen Opfer von hasserfüllten, hetzerischen Kommentaren von Journalisten, die meinen irgendeinen Krieg hinter dem Hindukusch als Bedrohung des „christlich-jüdischen Abendlandes“ auf Deutschland projizieren zu müssen.
Sie sind es auch, die genau wissen, dass in den letzten drei Jahrzehnten in Deutschland Hunderte, aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe getötet wurden. Sie erinnern sich an Hoyerswerda, wo durch andere „besorgte“ Bürger Asylantenheime angezündet wurden, während ringsherum  „Besorgte“ dabeistanden und jubelnd applaudierten. Deshalb haben auch Muslime Angst!
Diese Muslime wissen, dass durch diese „Besorgten“ in Mölln und Solingen mit Brandanschlägen ganze Familien ausgelöscht wurden. Sie wissen auch, dass man durch diese „Besorgten“ mit einer Ceska problemlos umgebracht werden kann, wo später die „besorgten“ Täter gedeckt und die Opfer-Familien kriminalisiert werden. Deshalb haben diese Menschen Angst.
Diese Muslime wissen, dass im Wochenrhythmus ihre Gebetsstätten angegriffen und geschändet werden können. Sie wissen auch, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens in einem Dresdner Gerichtssaal erstochen werden können. Auch deshalb haben sie Angst.
Diese Muslime haben keinen einzigen Anschlag in Deutschland verübt, sie haben Jahrzehnte friedlich hier gelebt, dennoch haben sie Angst. Sie haben Angst vor den verängstigten und „besorgten“ Bürgern. Und sie haben Angst vor den angstprojizierenden „Hetzern“ in seriösem Gewand.
Deutschlands wiederhergestellte Reputation in Gefahr
Die Nachkriegsgeneration hat ein wunderbares, weltoffenes Land aufgebaut. Deutschland wurde wieder Heimat für viele Menschen aus aller Welt, hat es zum Wohlstand gebracht und die zerstörte Reputation durch seine Weltoffenheit größtenteils wieder hergestellt.
Nun beobachten wir, wie sich ein Teil der deutschen Bürger von islamophoben und braunen Ideen, von der Politik und den Medien geschürten Ängsten, vereinnahmen lässt. Wir beobachten wie Fakten ignoriert werden und wie vermeintliche Islamisierungsgefühle zum Mittelpunkt politischen Handelns gerückt werden.
Verantwortliche müssen wieder Verantwortung übernehmen
Wenn, während Übergriffe auf Muslime und ihre Gebetsstätten stattfinden, über die Gefahr, die von Muslimen ausgeht diskutiert werden kann, dann ist es allerhöchste Zeit, die Gesellschaft wachzurütteln. Es ist die Pflicht der Medien und der Politiker diese Verantwortung endlich wahrzunehmen.
Wenn jetzt wieder Muslime durch Brandanschläge getötet werden, werden die dafür verantwortlich sein, die heute vor einer Dämonisierung der Pegida-Demonstranten warnen, jedoch selbst mit populistischen Vorstößen zu einer gesellschaftlichen Dämonisierung des Islams beigetragen haben.
Die steigende Armut, der steigende Rechtsextremismus, und die steigende Kluft zwischen arm und reich in einem der wohlhabendsten Länder der Welt sind politische Herausforderungen, der sich Politiker stellen sollten.
Eine Islamisierungsangst, insbesondere von Bürgern, in deren Umfeld die allerwenigsten Muslime in Deutschland leben, ist so ernst zu nehmen, wie eine drohende UFO Invasion. Nicht mehr und nicht weniger.
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